Kleines Metallteil im Anlassergehäuse

alles aus der Rubrik BT1100-Forum

Moderator: admin

Benutzeravatar

Topic author
Lukka
Beiträge: 1997
Registriert: Freitag 19. Mai 2006, 09:57
Vorname: Lothar
Wohnort: 35260 Stadtallendorf MarburgerLAND
Alter: 60

Kleines Metallteil im Anlassergehäuse

Beitrag von Lukka » Donnerstag 28. September 2006, 23:10

Hallo zusammen,

will dieses leidige Thema mit dem schlechten Anspringen und dem Reset der Uhr und Km-Zähler nicht wieder aufwärmen, habe allerdings genau dieses Problem und deswegen den Anlasser ausgebaut und zerlegt (auch zur Begutachtung der langen Schrauben bzgl. verdrehter Anlasser). Dabei habe ich aus dem Anlasser das auf den beigefügten Bildern (leider nicht so dolle Qualität) gezeigte ca . 1 cm grosse Metallteil herausgeholt (steckte hinter der Abdeckscheibe des Planetenradsatzes in einer Aussparung)). Bilde mir ein, dass das Starten jetzt einwandfrei funktioniert. Kann mir jemand sagen, ob ihm dieses Teil bekannt vorkommt? Sieht fasst nach einem Kupplungsteil aus? :?: :?:

Freue mich ansonsten auf meinen ersten Stammtisch mit den Hessen - Bulldogern am Edersee :discussion:
und natürlich denen, die so noch dazu kommen.


Gruss Lukka
Dateianhänge
00000202.JPG
00000201.JPG

Benutzeravatar

ralf-mk
Beiträge: 2639
Registriert: Dienstag 13. September 2005, 19:51
Vorname: Ralf
Wohnort: Menden
Alter: 53

Beitrag von ralf-mk » Freitag 29. September 2006, 11:55

hallo Lukka,

bab vor ewigkeiten meinen alten XV 1000 SE Motor zerlegt u. überholt. Wenn ich mich nicht täusche, kommt das Teil zwischen Anlasser u. Flansch zum Motor zur Sicherung gegen verdrehen. Bin mir aber nicht sicher. Schau heut abend mal in die Repanleitung, vieleicht find ich ja was. Bis später.

Gruß, Ralf

Benutzeravatar

ralf-mk
Beiträge: 2639
Registriert: Dienstag 13. September 2005, 19:51
Vorname: Ralf
Wohnort: Menden
Alter: 53

Beitrag von ralf-mk » Freitag 29. September 2006, 22:29

hallo Lukka,

laut vor mir liegender Repanleitung gehört (wenn ich das richtig deute) der kleine "Keil" zwischen linker Gehäusehälfte u. Antriebslagerschild welches vor dem Feldspulengehäuse sitzt.
Auf gut deutsch: li. Gehäusehälfte > ("Keil") > Planetengetriebe > Anlasser.

Hoffe Du kommst damit etwas weiter. Oder ruf eben an 02373-390800

Gruß, Ralf

Benutzeravatar

Topic author
Lukka
Beiträge: 1997
Registriert: Freitag 19. Mai 2006, 09:57
Vorname: Lothar
Wohnort: 35260 Stadtallendorf MarburgerLAND
Alter: 60

Beitrag von Lukka » Freitag 29. September 2006, 23:00

Hallo Ralf,

danke für deine Mühe. Habe heute abend auch die Rep.-Anleitung (eher Wartungsanleitung) im Kapitel 7 Seiten ab 7-20 bis 7-24 "studiert",
kann aber diesem "Keil" (so sieht das Ding schon irgendwie aus) in den Abbildungen nicht finden. Bin ich so blind oder hast du eine andere Quelle?

Wenn ich das richtig gelesen habe, sehen wir uns ja am 03.10. am Edersee. Hoffe, dass das Ding bis dahin nicht wirklich fehlt und bringe es dann mal mit. Vielleicht fällt uns ja gemeinsam was ein.

Wünsche ein schönes WE und bis Dienstag

Grüsse Lukka :cool:

Benutzeravatar

ralf-mk
Beiträge: 2639
Registriert: Dienstag 13. September 2005, 19:51
Vorname: Ralf
Wohnort: Menden
Alter: 53

Beitrag von ralf-mk » Freitag 29. September 2006, 23:56

jau, Lukka

hab`s mir mal genauer angeschaut. Ich dachte als Verlängerung vom Zahnrad Nr.8 (Seite 7-21), sieht so ähnlich aus.
Aber irgend wo zw. den 3 Teilen kommts hin. Da muß auch so was wie ne Nut drin sein.
Weiß noch musste damals auch erst suchen wo das kleine "Scheißteil" nu hin kommt.

Bis Diensteg, hoffe ich krieg unsern "Renn-Opa" Axman reaktiviert ...

Gruß, Ralf


magarac

Beitrag von magarac » Samstag 30. September 2006, 20:05

Hallo leute!
Solltet ihr das wirklich hinkriegen, dass wäre toll! :idea: Der * nervt echt. Das hat bei mir auf einmal angefangen vor 1 Jahr. Habe damals den Kondensator als Puffer eingelötet, damit ist wenigstens das Prob. mit der km-Anzeige aus der Welt..Ist das zerlegen schwierig? Und ist das problem jetzt wirklich weg? Ich mercke schon beim ausschalten des Motors manchmal so ein lautes "KLACK" Die nächste Blamage ist beim nächsten Starten somit sicher :oops:
Gruß dario

Benutzeravatar

Topic author
Lukka
Beiträge: 1997
Registriert: Freitag 19. Mai 2006, 09:57
Vorname: Lothar
Wohnort: 35260 Stadtallendorf MarburgerLAND
Alter: 60

Beitrag von Lukka » Samstag 30. September 2006, 20:31

Hallo Ralf, Hallo Dario,

habe heute Abend den Anlasser nochmal ausgebaut und zerlegt (alles in allem ca. 10 Minuten) und nach der Verwendung dieses kleinen Teils gefahndet. Und siehe da, Ralf hatte Recht. (Vielen Dank für den Hinweis). Es gehört in die eine äussere Aussparung bei den Planetenrädern und sichert, wenn man das Spulengehäuse in der richtigen Position aufsteckt, tatsächlich gegen Verdrehen. Habs jetzt drin gelassen und werde das Ganze mal beobachten. Vielleicht war mein Eindruck nach entfernen des Teils bzgl. besseren Anspringens wirklich nur ein Wunsch. Hoffe für dich Dario und uns anderen, das einem von uns wirklich mal was gutes einfällt. Übrigens: diesen Klack beim Abstellen habe ich auch immer und habe dann beim Neustart die Probleme. Allerdings habe ich in diesem Forum gelesen, den Anlasser einfach gedrückt zu halten und bilde mir ein, dass das ein bisschen hilft.

Viele Grüße aus Oberhessen und ein schönes Wochenende

von Lukka :beer: Habe heute den ganzen Tag geschafft und genehmige mir jetzt ein Glas Rotwein... oder zwei

Benutzeravatar

Ernstl
Beiträge: 728
Registriert: Freitag 30. Januar 2004, 22:40
Vorname: Ernstl
Wohnort: Rottenmann

Beitrag von Ernstl » Samstag 30. September 2006, 21:57

Hallo,

Mein Tipp:

Beim Starten kein Gas geben (eigentlich ist dieser Ratschlag von Polish) wirkt Wunder :idea: .

Gruß aus den Alpen
Ernst
Die größte Stärke der Dogge ist :-k , dass sie keine Schwächen zeigt. :wink:

Bulldog-Ernst = Bulldog-Ernstl = Ernstl


magarac

Beitrag von magarac » Sonntag 1. Oktober 2006, 12:29

@Ernst: Das stimmt, ohne Gas das ist mir auch aufgefallen, klappt aber leider nicht immer. :oops:
Gruß Dario

Benutzeravatar

Polish
Stellv.-Admin
Beiträge: 1271
Registriert: Dienstag 14. Januar 2003, 15:29
Vorname: André (Anne)
Wohnort: Berlin - Charlottenburg
Alter: 45

Beitrag von Polish » Sonntag 1. Oktober 2006, 16:54

Also bei mir schon. Standgas sollte zwischen 1050 und 1100 sein. Notfalls mit Choke, aber immer ohne Gas.
Den Starter so lange gedrückt halten bis dioe Dogge wirklich richtig läuft. Der Starter dreht mit und tut ihm wirklich gar nichts.
Gruß
André
___________________
"Mach den ersten Schritt im Vertrauen!
Du brauchst nicht den ganzen Weg zu sehen,
mach einfach nur den ersten Schritt."

Dr. Martin Luther King jr.

Benutzeravatar

Karl-Heinz
Beiträge: 1175
Registriert: Freitag 26. März 2004, 21:09
Vorname: Karl-Heinz
Wohnort: Obergröningen
Alter: 62

Beitrag von Karl-Heinz » Sonntag 1. Oktober 2006, 17:56

Hallo,
entscheident ist das Standgas, wie der Polish schon
richtig schreibt, ich hatte das Problem als mein Standgas
manchmal unter 1000 U/min war, Standgas hoch und
ohne Gas Starten, kein Problem mehr :-D
Viele Grüsse

Gesperrt