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Ein Brief von Yamaha...

alles aus der Rubrik BT1100-Forum

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blue66

Beitrag von blue66 » Freitag 17. Februar 2006, 09:59

Glötzi hat geschrieben: ... wie sollte yamaha eurer meinung nach reagieren!!(aber mal realistisch bleiben!)



Ist doch sonnenklar: bei Bedarf auf Kulanz die Belege wechseln und Fett das Treffen in Willingen sponsoren... :wink:

Gruss
blue66

P.S. Träumen darf man doch noch? :roll:


Dirmey62

Beitrag von Dirmey62 » Freitag 17. Februar 2006, 10:58

Moin aus Hamburg ,
wenn Massenbrief an Yamaha , wäre ich dabei , habe zwar keine Probs mit der Bremse (knapp 11tkm) aber für die Frechheit von Yamaha...
Ciao Dirk

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Lukka
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Bremsverschleiss hinten auch bei mir

Beitrag von Lukka » Mittwoch 31. Mai 2006, 15:18

Hallo zusammen.

Habe gerade meine Reifen erneuert und stelle bei 9.860 km genau das fest, was ihr schon dauernd reklamiert. Die hinteren Bremsklötze müssen neu. Weiß von einem Bekannten, das auch er sich sich wunderte, daß bei der 10.000 km - Insp. die hinteren Bremsklötze erneuert werden mussten.
Wollen wir denn gemeinsam etwas unternehmen ??? (Musterbrief etc? ) Oder ist schon nach dem Brief an Axmann etwas passiert? Bin noch ziemlich "frisch" hier.

Gruss an alle und bald besseres Wetter :cool: Lukka

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Axman
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Beitrag von Axman » Donnerstag 1. Juni 2006, 08:30

Moin Lukka,

klar kannst du auch selbst an Yamaha Deutschland schreiben..

Ich versuche seit einem 3/4 Jahr eine Korrespondenz mit Yamaha aufzubauen bezüglich des leidigen Problems mit dem frühzeitigen Verschleiß der hinteren Bremsklötze.

Seit geraumer Zeit liegt Yamaha mein letzter Brief vor - der zugegebenermaßen nicht mehr ganz so freundlich war - als Antwort auf deren letzten Brief, der ja die reine Verarsche war..

Offensichtlich versucht Yamaha immer noch einen Präzedenzfall zu vermeiden :evil: :twisted:

Mein nächster Brief, direkt an die Geschäftsleitung, ist allerdings schon in Vorbereitung..

Grüße aus dem Sauerland

vom Axman


dcolli78

Bericht bzgl. Bremsverschleiss hinten

Beitrag von dcolli78 » Sonntag 4. Juni 2006, 14:17

Hi zusammen,

ich hatte ja das Problem mit dem Verschleiß der Hinterradbremse auch.

Ich bin 14 Tage vor Himmelfahrt in die Werkstatt, weil ich über Himmelfahrt ne große Tour geplant hatte.
Hab mich mit dem Mechaniker unterhalten, den ich durch nen Kumpel kenne und der wirklich sauber und solide arbeitet ohne Kohle zu schröpfen.
Ich hab ihn mein Problem geschildert. Er meinte, er würde selbst bei den Bandit-Fahrern beobachten, dass da manche schon nach 6-7 tkm die Klötzer hinten tauschen müßten, besonders, wenn das die Ersten sind. Er besah sich meine Scheibe und meinte auch, dass diese normal aussieht, nicht verglüht irgendwie und hat im Vorfeld auch die Bremse getestet und meinte sieht nicht schlecht aus.

Das nach 10000 km die Bremszylinder/Simmerringe nach Handbuch getauscht werden müssen, fand er als unnötig und eine Geldschneiderei. Wenn was defekt oder verschlissen wäre, dann muss es gewechselt werden, was auch meine Ansicht ist. Er meinte, dass er bei der TR1 auch noch nie das routinemäßig gewechselt hat und in all den Jahren nie Probleme gab, wenn das nicht gemacht wurde.

Da eh die Durchsicht 10000 km anstand und ich 12400 km bereits runter hatte, war eh einiges zu machen bzw. nachzuschauen, auch waren meine Dunlops breit. Die Bremsflüssigkeit war schon ziemlich dunkel, Ölwechsel war auch fällig. Ich bestand auf nen zusätzlichen Ölfilterwechsel, weil ich nicht einsehe, dass dieser erst nach 20 tkm gewechselt werden soll. Ein Motorschaden durch nen Filterverschluss, der 4,95 Euro kostet, sollte man nicht riskieren. Ich bat ihn auch alle Bremssattel auf Leichtgängigkeit zu kontrollieren und im Ernstfall dort etwas zu machen, wenn diese wirklich verklemmt sind.

Kurzum die komplette Durchsicht, mit Ventileinstellung, Vergasersynchronisierung, Bremsen-, Bremsöl-, Öl-, Filterwechsel usw. und Materialeinsatz ( Öl 10W40 von Motul, Bremsflüssigkeit DOT-5, Bremsklötzer von Louis) hab ich 290 Euro hingelegt. Die Reifen hab ich selber mitgebracht, hinten und vorne, die haben sie draufgemacht und ausgewuchtet.

Fazit:

Als ich die Dogge abgeholt hab, sagte er, dass die Bremssattel alle in Ordnung sind, sich gut bewegen lassen und es sonst keinerlei Beanstandungen gibt.

Mein Eindruck:

Die Dogge bremst mit der DOT-5 viel besser als früher. Die Bremse vorne ist noch bissiger geworden. Hinten verspüre ich durch die neuen Klötzer einen ordentlichen Druck, wenn man bremst. Das Schleifen ist auch weg.
Die Dogge zieht nach der Ventil-/Vergasereinstellung noch besser als vorher und sie braucht etwas weniger Sprit. Das neue Öl 10W40 von Motul bekommt dem Motor anscheinend auch besser.

So nun zum Eigentlichen:

Ich war vom 25.5.06 bis 29.05.06 von Dresden über St.Gallen nach Thusis und dort in den Graubündner Alpen bis nach Italien und zurück unterwegs, also 2022 km fast am Stück :-) und ich muss sagen, die Bremsen sind nicht runter, wie beim ersten Mal. Die Michelin RoadPilot Reifen sind Spitzenklasse (bei strömenden Regen mit hohen Geschwindigkeiten ohne jegliche Unsicherheit und Wegrutschen) und sehr zu empfehlen. So sicher war ich noch nie unterwegs. Verschleiß fast NULL.

Was mich gestört hat, dass ab und zu die Dogge stotterte bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn im strömenden Regen. Entweder gibt es irgendwo nen Kriechstrom durch die Nässe oder es sind die Zündkerzen oder man saugt sich Nässe irgendwo ein, die dann das Hündchen ein bissl husten läßt. Die Zündung kanns nicht sein, da man sonst das Problem ständig hätte.

Ich werd jedenfalls die Sache weiterhin beobachten. In 8 Wochen bin ich wieder auf dieser Tour, diesmal noch 2 Tage länger Pässe fahren.

LG Olli

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sandro
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Beitrag von sandro » Montag 5. Juni 2006, 00:26

Sag mal Olli,
warum erzählst Du eigentlich alles zweimal :?: :roll: :wink:


dcolli78

Beitrag von dcolli78 » Montag 5. Juni 2006, 02:03

sandro hat geschrieben:Sag mal Olli,
warum erzählst Du eigentlich alles zweimal :?: :roll: :wink:


ähm in der tat....hatte probleme beim erstellen dieses beitrages und dachte dass der beitrag nicht abgespeichert wird...ich lösch den anderen weg...ok?

danke gruss olli

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OttmarX
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Beitrag von OttmarX » Donnerstag 19. Oktober 2006, 12:15

Hmm, wenn ich sowas lese, mache ich mir schon meine
Gedanken, ob ich wirklich die Bulldog haben möchte...
Dazu habe ich in einem anderen Thread etwas von
Rost-Problemen gelesen...


magarac

Beitrag von magarac » Donnerstag 19. Oktober 2006, 19:01

Hallo OttmarX
Hast du bei anderen Mopeds nie Probs gehabt? Die Bulldog ist eigentlich zuverlässig, du musst sehen dass hier über 1000 User im Forum sind- da würdest du bei anderen Modellen Gar nicht die Probleme mitkrigen. Aber dadurch gibt es fast immer eine Lößung und Hilfe!
Gruß

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Beitrag von OttmarX » Donnerstag 19. Oktober 2006, 19:31

Bei einem Neufahrzeug bin ich sowas wirklich nicht gewohnt.
Es gibt immer typenbezogene Problemchen. Wobei ich weder
das Bremsen-Problem noch den Rost am pulverbeschichteten
Rahmen als kleines Problem sehe.
Gerade sowas ist extrem gefährlich, weil es unter der Beschichtung
munter weiterrosten kann, ohne dass es auffällt.

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Maddog
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Beitrag von Maddog » Donnerstag 19. Oktober 2006, 20:09

Hi OttmarX,

der Rahmen meiner BT (Bj 2002) ist serienmäßig naßlackiert - nicht pulverbeschichtet.

Gruß
Jürgen

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OttmarX
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Beitrag von OttmarX » Donnerstag 19. Oktober 2006, 20:24

Leute, ich will sie ja! Ich sorge mich nur, weil
ich von Yamaha sowas eigentlich nicht kenne...

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Heizkesseltreiber
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Beitrag von Heizkesseltreiber » Donnerstag 19. Oktober 2006, 22:21

Hinten Bremsen bringt nur Probleme und Rutscher. Meine Beläge sind jetzt schon 20.000km drin - und so gut wie neu. Vorne Sinterbeläge rein (Lucas oder Ferodo) und die hintere Bremse ist überflüssig. Wer sich einmal angewöhnt hat, die vordere Bremse sauber im Griff zu haben, braucht die hinten nicht.
Was ich aber bemerkt habe ist, da die Beläge sehr straff in den hinteren Bremssattel passen. Und wenn dann noch etwas Dreck und Nässe sich ansammeln, dann gehen die schnell fest und schleifen sich dann natürlich schneller ab. Hab die Dinger einfach mal an den Schleifbock gehalten und an jeder Seite etwa 2mm weggenommen. Seitedem ist Ruhe.

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moppedwolf
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Beitrag von moppedwolf » Freitag 20. Oktober 2006, 09:58

Moin,
sorry ich teile die Meinung nicht, das hinten nicht gebremst werden sollte.
Ich als Ganzjahresfahrer, verwende die hintere Bremse jetzt wieder ständig! Zur Unterstützung im Nassen bzw. wird im Schnee ausschliesslich hinten gebremst! Es kommt da sehr auf weiches fahren an und da ist mir nur die vordere Bremse ein wenig zu heikel.
Daher verwende ich vorn auch organische und keine Sinterbeläge. Die Sinter benötigen eine gewisse Temperatur um Ihre Bremsleistung aufbauen zu können. Und die Temp. fehlt mitunter. :wink: Sinter im Winter :?: :arrow: nix gut :!:
Die Sinter empfiehlt die Fa.Spiegler bei Ganzjahresfahrer auch nicht. Ebenso winken die LUCAS Techniker ab und greifen zu organischen Beläge. Sinterbeläge sind wohl eher für die Rennstrecke bzw. schnelles fahren in gemässigte Aussentemperaturen als für den Ganzjahres-Alltag gedacht.
So long :wave:
Wolf

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Beitrag von Axman » Freitag 20. Oktober 2006, 10:20

Moin Heizkesseltreiber,

du solltest lieber bei deinen Heizkesseln bleiben und hier nicht so einen hahnebüchenen Unsinn schreiben

Die hintere Bremse ist Überflüssig ??? Offensichtlich fährst du noch nicht lange Motorrad oder warst noch nie in einer heiklen Situation. Bei jedem Renn- oder Perfektionstraining wird dir beigebracht - und auch bewiesen - dass optimales bremsen nur mit beiden Bremsen funktioniert. Mal ganz davon abgesehen, dass man die hintere Bremse in schwierigen Passagen (Serpentinen, Dreck auf der Strasse etc.) hervorragend zum stabilisieren benutzen kann.

Sinterbeläge vorn und hinten nicht bremsen ???

Na bravo...ein besseres Rezept um sich garantiert auf´s Maul zu packen kanns nicht geben :=D>:

Grüße aus dem Sauerland

vom Axman

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