Ein nachdenklichesVideo...

Dieses Forum ist ganz alleine für Erinnerungen an die User
gedacht, welche uns auf tragische Art und Weise verlassen
haben.

Beitragvon bullux » Sonntag 11. Januar 2009, 10:35

Sicher geht Achtsamkeit vor allem. Trotzdem 16 Stunden bei einer guten Fahrschule bringt schon
mer als gar nix.
Bin nach 15 Jahren Motocross auf mein erstes Strassenbike umgstiegen und musste noch viel lernen,
und lerne immer noch, dies jetzt nach 25 Jahren.
Das grosse Problem ist ja sich die schlechten Angewohnheiten oder Fehler beim Fahren abzugewöhnen, ich
hab da immer noch meine Probleme die 15 Jahre im Dreck zu vergessen.-).

Aber wie gesagt, jeder muss für sich entscheiden was er für richtig hällt, schade nur dass oft die anderen
die Konsequenzen dafür tragen müssen.

Gruss Alain
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Beitragvon bullux » Sonntag 11. Januar 2009, 10:44

hi Mischa

War bei mir das Gleiche, Motorrad stand schon fertig zu Hause angemeldet vollgetankt usw.

Damals war ein Zwischengesetz in Luxemburg, da musste man eine theoretische Prüfung machen, nach dem Test
durfte man damals dann 4 oder 5 Monate fahren, und dann ( wenn mann überlebt hatte) eine praktische Prufung
(1 Stunde fahren) machen. Was fürn Quatsch!!!

Fact ist dass ich damals mit meiner Frau zusammen den Schein machte, und dass ich den versemmelt habe und meine
Frau fahren durfte und ich nicht. Ich war noch nie im Leben deprimiert aber den Tag vergess ich nie.

Damals enstand die Emanzipation glaub ich.

gruss alain
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Beitragvon Spökes » Sonntag 11. Januar 2009, 16:54

Alain,
was für´n Quatsch ^^
Ui, das ist übel aber jetzt haste den Schein ja auch ^^

Ich wäre an dem Tag eh gefahren, ob bestanden oder nicht, die ständigen Runden in der Tiefgarage haben mich verrückt gemacht :cool:

Was mußt du dir denn abgewöhnen vom Dreck? Das driften? :wink:
Ich bin ja eine arme Sau, verdiene nicht viel, sonst hätte ich noch ne leichte Enduro und nen Quad neben der Dogge...und nen 2. Wagen ...^^ Naja...
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Beitragvon bullux » Sonntag 11. Januar 2009, 17:09

also das mit dem Schein ist mittlerweile 15 jahre her.-)

hab noch 2 Crosser im Keller stehen, einen fährt mittlerweile mein Sohn.

nun gut kriegen tu ich auch nicht das was ich verdiehn, ist eher ein zeitliches Problem bei mir.


vom Cross bleibt halt immer das zusezten mit der Vorderbremse, was nicht so vorteilhaft mit Sozia ist.
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Beitragvon Speichenzaehler » Sonntag 11. Januar 2009, 17:14

Zu dem Thema ist zu sagen mir sind vor der Doggenzeit mit einer Apillia und einer Honda zwei Unfälle
passiert,einer davon ging auf meine Kappe da bin ich bei einsetzendem Regen in einer Kurve abgeflogen
ist glimpflich abgegangen,das zweite mal hat mich ein BMW PKW Fahrer von hinten abgeschossen,nach diesem
Unfall hatte ich 3 Monate Freude und ehrlich gesagt das Gönne ich keinem!
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Beitragvon GID » Sonntag 11. Januar 2009, 17:46

Speichenzaehler hat geschrieben: mir sind vor der Doggenzeit mit einer Apillia und einer Honda zwei Unfälle passiert,einer davon ging auf meine Kappe


ach auf die kappe...... jetz wird mir einiges klar ;-) :-) :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon Waylander » Sonntag 11. Januar 2009, 17:57

GID hat geschrieben:
Speichenzaehler hat geschrieben: mir sind vor der Doggenzeit mit einer Apillia und einer Honda zwei Unfälle passiert,einer davon ging auf meine Kappe


ach auf die kappe...... jetz wird mir einiges klar ;-) :-) :lol: :lol: :lol:

muhhahaa,

und ich HABS mir verkniffen..


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Beitragvon Speichenzaehler » Sonntag 11. Januar 2009, 18:04

Freud mich das mein Beitrag so gut ankommt :wink:
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Beitragvon Ratbull » Sonntag 11. Januar 2009, 21:27

Also,
ich fahre seit 1982 Mopped.
Ohne viel Geld zuerst halt 27 PS und das war auch genug.
Mit Sozius und viel Gepäck auf `ner XT500 nach Schweden.
Habe ein paar mal auf der Nase gelegen. Selbstüberschätzung und Strasse nicht richtig gelesen.
Lernt man erst mit der Zeit.
Heute brenne ich immer noch ein wenig auf meinen Hausstrecken nachdem ich sie im Frühjahr abgefahren habe.
Im Sommer wird zumindest eine Motorradjeans von Louis getragen.
Möp-Jacke, Hanschuhe und Stiefel (Springer) immer.
Immer schön vorsichtig.

Gruß, Sigi.
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Beitragvon Black Dog » Montag 12. Januar 2009, 10:15

stoppelhopser hat geschrieben:ich bin ja davon überzeugt das man fahren nicht in der Fahrschule lernt. Wobei ich nicht sagen möchte, das gerade die Ausweich- und Bremsübungen mir geschadet hätten - im Gegenteil.
Entspannte Grüße,
Stoppelhopser


Diese Übungen waren in der Fahrschule (zumindest bei mir) recht dürftig. Ist eigentlich auch verständlich:
welcher Fahrlehrer will schon, daß Du seine Reifen abradierst oder seine Maschine hinlegst ...

Beim freien und privaten Saisoneröffnungstraining läuft das schon anders: da sagt Dir der Instruktor, daß er
beide Reifen qualmen sehen will und daß Du nicht schon 25m vor den Pylonen bremsen und ausweichen sollst ...
Gruß Michel

Die Farbe des Moppeds ist egal - Hauptsache schwarz !
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Beitragvon RedSun » Montag 12. Januar 2009, 17:58

Moin,
habe meinen A-Schein ja 2005 mit 45 Lebensjahren gemacht. Da sah das in der Fahrschule bei mir genau anders rum aus. Klaus war der Meinung er wolle mit mir lieber ein paar Fahrübungen machen, denn so eine Autobahnfahrerei muß er mir nicht antun. Voralllem nicht wenn man schon 27 Jahre den Autosschein hat. So durfte ich dann einmal mehr um die Pylonen fahren. :lol:
Gruß und Tschüss! :cool:
Arno
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Beitragvon Der Christian » Montag 12. Januar 2009, 23:58

Meinen einser hab ich mit 18 gemacht, erst die 3 Pflichtstunden, dann ab zur Prüfung.
Ok, ich fuhr vorher 2 Jahre ne 50iger.
An dem Tag der Prüfung regnete es wie Sau. Nun ich bin 500m geradeaus gefahren, habe erfolgreich eine Kreuzung überquert und durfte 100m später anhalten, bestanden :-D :-D
Als der 2 Prüfling an der Fahrschule zurück war hörte der Regen auf, und mein Fahrlehrer bat mich um einen Gefallen. Ob ich die Fahrschulmaschine zu Ihm nach Hause bringen könnte,
er bräuchte sie so gegen 18°°, es war gerade mal 10°° :shock: :-D .
Auf das Ja hat er nicht lange warten müssen.
Gruß,

Der Christian

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Beitragvon BulldogAC » Dienstag 13. Januar 2009, 00:53

600 m Prüfungsfahrt? Armes ... (Borstenvieh)

Ich wurde vom Prüfer begrüßt mit "Ah du alter Schwarzfahrer, wieviel km hast du schon auf dem Puckel?" dann "Fahr mal bis bis da hinten (100 m) dreh, komm zurück und mach ne Vollbremsung". Als ich ankam war der Lappen unterschrieben. Das war 1973. Lappen eingepackt und ab in die Eifel. Achja, war nicht das Fahrschulmöp, war das von meinem Vater.

Als meine Tochter vor 2 Jahren den Führerschein gemacht hat, hab ich die Übungen, die die machen mußte, auch mal gefahren. Ehrlich, nicht alle haben auf Anhieb geklappt.

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Beitragvon Eddie » Dienstag 13. Januar 2009, 18:15

Hallo Heinz,

erzählst Du wieder Anekdoten aus den Anfangsjahren der Motorisierung? :wink:

Na gut, ich habe meinen Schein nicht viel später gemacht, war so um 1978 und die Honda Bol d`Or war eines der aktuellen Moppeds. Die Strassen waren noch frei und auf dem Nürburgring gabs noch die alte Holztribüne. Schnüff, ich werde wieder sentimental...

Auf jeden Fall war der Einser danals kein großes Problem. 3 Fahrstunden und ne kurze Runde vorgefahren und die Welt satnd einem offen!
Dass ich die ersten Jahre unfallfrei gemeistert habe, war reines Glück und sonst nix. Bis jetzt hatte ich einen Unfall und das war einfach nur Leichtsinn, wie er in diesen Tagen vorkommen kann. Ein Sonntag im Januar, die Sonne scheint und in der Eifel wartet ein Flecken Glatteis auif Moppedfahrer, die einfach nicht aufs Frühjahr waretn wollen.

Eddie
Es liegt in der Natur des Menschen vernünftig zu denken und unvernünftig zu handeln.
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Beitragvon BulldogAC » Mittwoch 14. Januar 2009, 02:08

Hallo Eddie,

es sieht nur so aus als ob ich noch aus den Anfangstagen der Motorisierung stamme. So alt bin ich aber nun auch noch nicht. Irgendwo stehts auch mal geschrieben, Baujahr 1955.

Hier auf dem platten Land waren Motorräder und Roller oft noch Familienfahrzeuge. Man kannte im Dorf und im Nachbardorf jeden. Die Begrüßung war schon richtig.

1973 gab es noch keine Pflichtstunden. Auch gab es keine Anforderungen an Fahrschulmaschinen. In der Fahrschule hätte ich eine NSU Max fahren, aus damaliger Sicht, müssen, aus heutiger Sicht dürfen. Da war mir Vaters Honda CB 250 schon lieber. Obwohl zu der Zeit aus Vaters und Mutters Fuhrpark (ich entstamme einer Uraltrockerfamilie) noch die Adler, die BMW, die Max und die Zündap fahrbereit waren. Adler und Max existieren noch heute und sind noch zugelassen. BMW und Zündap sind bei Fahrversuchen leider unbrauchbar geworden und beim Schrotthändler gelandet.

Wäre die Fahrschulausbildung damals besser gewesen, wer weiß, vielleicht hätte ich dann den schweren Unfall 1976 nicht verursacht. Da bin ich mit über 100 km/h auf ein stehendes Auto so aufgefahren, dass das Motorrad mit dem Sturzbügel den Wagen von hinten bis vorne aufgerissen hat. Vor dem Auto ist die Honda umgekippt. Der Unfall ist am Samstag passiert, am Mittwoch lief die Honda wieder, nur ich nicht. Ich bin mit dem Knie am Kofferraumdeckel hängen geblieben, vom Moped abgeflogen aufs Auto, hab die Heckscheibe durchschlagen, das Dach verbeult die Frontscheibe zerstört und anschließend zwei nicht gerade dünne Zaunpfähle übergebrochen. Nur Dank eines sehr guten Helmes (Römer Integral mit ONS und OMK Zulassung) hab ich überlebt ohne Kopfverletzungen. Das linke Bein einschl Hüftgelenkt und Becken. wurde in zusammen 14 Stunden OP wieder zusammengeflickt. Im Hüftgelenk sind bis heute noch Metallteile verbaut. Da muss bald was dran gemacht werden. Kann sein, dass ich deshalb beim nächsten Stammtisch nicht komme. Übrigens, der Unfallhelm liegt immer neben meinem aktuellen Helm. Ist heilsam, vor jeder Fahrt muss ich mir den ansehen.

Eddie, versteh mich bitte richtig, ich will Dich hier nicht maßregeln. Irgendwie kams mir beim lesen wieder hoch, ich mußte es einfach mal schreiben. Wenn hier im Forum von "Fahrleistungen" berichtet wird oder von Helmbearbeitungen, in diesem Forum eigentlich so gut wie nie aber z.B. im Fazerforum, dann könnt ich manchmal draufschlagen. 1978 ist mir ein Motorradfahrer auf freier Landstraße ohne jeden erkennbaren Grund auf meinen Anhänger am Traktor aufgefahren. Eigentlich nicht mal heftig. Er trug einen Hollandbillighelm den er selbst gestaltet hatte. Der Helm ist geplatzt und hat die Wirbelsäule in Höhe des 3. Halswirbels verletzt. Weitere Verletzungen hatte er nicht, aber querschnittgelähmt.

So, jetzt aber Schluss. Kannst auch jetzt ruhig über mich als Geiersturflug lästern, ich bin dabei und hau zurück auf ungefährliche Aludeckelchen und Schräubchen.

Gruß
Heinz
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