Dogge im Auge

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ff007
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von ff007 » Dienstag 14. Juni 2016, 16:23

Und bis zur Kante komme ich auch nicht vorher setzt der hauptständer auf und da erschreckt man sich erst und auf der letzten Rille sollte man auch nicht fahren aber ich vermute auch stark das es an der Sitzbank gelegen hat hab ja den direkten Vergleich zuhause und die beiden sind von allem verschieden.


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MacFraser
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von MacFraser » Dienstag 14. Juni 2016, 17:48

Richi hat geschrieben: ich fahre einen 180er Hinterreifen, ich vermute mal das man mit dem originalen 170er bis zur Kante kommt?!?Bild
Hab gerade mal geschaut fahre einen 170er Reifen.
Also daran kanns auch nicht liegen?!

Bisher habe ich mich ja gesträubt die Verschleißkugeln abzuschrauben weil sie ja auch ein Signal dafür sind das man nun die Grenze erreicht hat.
Aber ich werde die Möglichkeit mal ins Auge fassen.
ff007 hat geschrieben:aber ich vermute auch stark das es an der Sitzbank gelegen hat hab ja den direkten Vergleich zuhause und die beiden sind von allem verschieden.
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Das bei meiner sozusagen die Sitzbank abgepolstert wurde und sie nicht tiefer gelegt ist?!

Ich habe vorhin nochmal bißchen im Internet gestöbert und da gibt es wohl ein Höherlegungsset. Hat damit jemand Erfahrung?
Ich hab gelesen das es wohl zu Instabilitäten beim Fahrstil führen kann und das der Seitenständer dann eventuell nicht mehr passt?

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linus
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von linus » Dienstag 14. Juni 2016, 18:46

Die originale Sitzbank sackt zb sehr tief in sich zusammen (natürlich je nach Gewicht) aber das hat ja nix mit dem frühen aufsetzen in Schräglagen zu tun. Also bei mir war mal eine 25mm tieferlegung und ein durchstecken der gabelholme um 10 mm verbaut, und ich hab nicht mit den rasten gekratzt. Gut ich hatte aber auch nen daumenbreiten angststreifen am Reifen [FACE WITH TEARS OF JOY][FACE WITH TEARS OF JOY][FACE WITH TEARS OF JOY][FACE WITH TEARS OF JOY]

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xzjupp
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von xzjupp » Dienstag 14. Juni 2016, 19:26

Hallo,
vl. ist ja auch das Federbein nicht optimal auf dein Gewicht eingestellt!?

Gruss Jupp

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MacFraser
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von MacFraser » Dienstag 14. Juni 2016, 19:45

xzjupp hat geschrieben:Hallo,
vl. ist ja auch das Federbein nicht optimal auf dein Gewicht eingestellt!?

Gruss Jupp
Das ist auch natürlich auch noch eine Möglichkeit. :idea:
Das Federbein härter einstellen sozusagen?!
Versteh ich dich da richtig?

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Re: Dogge im Auge

Beitrag von ralf-mk » Dienstag 14. Juni 2016, 20:26

... huch da war der Jupp schneller ...
Richi hat geschrieben:Wenn es bei dir so oft vorkommt würde ich dir empfehlen diese "Verschleißkugeln" aus den Fußrasten zu schrauben oder auf andere Fußrasten z.B. von ABM aus dem Zubehörhandel umzusteigen
... oder das Fahrwerk mal vernünftig/richtig einstellen. Bei einigen Doggen die tiefergelegt wurden, wurde auch die Vorspannung vorne wie hinten unter das Mindestmaß reduziert und die Gabel auch noch durchgesteckt. Lebensgefährlich. Dann setzt se natürlich noch eher auf.

Abhilfe: Federbein von Wilbers auf das kürzeste Maß was noch ABE fähig ist, andere Gabelfedern (die kann man dann auch je nach Hersteller 5 bis zu 15mm durchstecken), originale Knochen rein, UND die Sitzbank vom Fachmann auf`s Minimum abpolstern lassen. Dann geht`s, egal ob 170 oder 180er, bis auf die Kannte und du hast ein Fahrwerk welches funktioniert und genügend Sichertheitsreserven hat.

Die Dogge hat halt original scho relativ wenig Bodenfreiheit, aber ausreichend genug. Wenn man son Mopped nu tieferlegt, hat man automatisch ne gefährliche Schräglagenbegrenzung. Beispiel: Kurve, Fußraste schleift bereits, und dann kommt ne ordentliche Bodenwelle. Ja dann "gut nacht marie" ...

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RedSun
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von RedSun » Mittwoch 15. Juni 2016, 15:45

Moin,
MacFraser hat geschrieben:
Richi hat geschrieben: ich fahre einen 180er Hinterreifen, ich vermute mal das man mit dem originalen 170er bis zur Kante kommt?!?Bild
Hab gerade mal geschaut fahre einen 170er Reifen.
Also daran kanns auch nicht liegen?!

Bisher habe ich mich ja gesträubt die Verschleißkugeln abzuschrauben weil sie ja auch ein Signal dafür sind das man nun die Grenze erreicht hat.
Aber ich werde die Möglichkeit mal ins Auge fassen.

...
mach mal ein Sicherheits- und Kurventraining. Du wirst sehen, die "Angstnippel" an den Fußrasten sind kein Indikator. Da geht dann trotzdem noch was, auch mit 180er. :wink:

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Re: Dogge im Auge

Beitrag von MacFraser » Donnerstag 16. Juni 2016, 12:53

@Ralf: Danke für den Tipp. Daran hatte ich auch schon gedacht. Vielleicht bin ich einfach ehrblich schwerer als die Vorbesitzerin.
:oops: und meine Maschine ist darauf nur nicht angepasst.
Spreche mal mit meinem Schrauber drüber.
RedSun hat geschrieben:Moin,

mach mal ein Sicherheits- und Kurventraining. Du wirst sehen, die "Angstnippel" an den Fußrasten sind kein Indikator. Da geht dann trotzdem noch was, auch mit 180er. :wink:
Mit meiner Honda komme ich ohne aufkratzen des Trainigsgeländes bis auf die letzte Rille.
Deswegen war ich ja ein bißchen gefrustet das die Dogge vorher schon aufsaß. Da war nicht nur die Fussraste weggesäbelt und saß konstant auf sondern da war auch der Ablassschlauch teilweise weg und irgendein Blech (ich vermutet Auspuff) war auch einmal mit dabei.
Es bringt ja nichts draufzuhalten wenn man sich am Ende noch irgendwo was aufreißt. Wäre ja eher kontraproduktiv.
Ich habe schon ein paar Kurven- und Sicherheitstrainings gemacht aber bisher nur mit meiner alten und wie bereits erwähnt nicht mit so "aufsetzenden" Erfolg.

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RedSun
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von RedSun » Donnerstag 16. Juni 2016, 17:45

Moin,
ich wollte Dein fahrerisches Können auch nicht in Frage stellen. :wink:
Nur bei der Dogge ist es so, dass wenn dier Fussrastennippel schrabbelt ist die Grenze noch nicht erreicht. Muss man mal probiert haben. Macht auch Spaß. :-D Also ich habe es beim Training bis zum Schalthebel geschafft und weiss somit, ich habe im normalen Straßenverkehr genug Reserve. Bei so einem Training gilt es Schnittpunkte auszuloten. Was kann das Material und ich als Fahrer. Bis jetzt hat das Material gewonnen. Umgekehrt wäre auch doof. :wink:

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Re: Dogge im Auge

Beitrag von MacFraser » Freitag 17. Juni 2016, 13:27

@RedSun Wollte ich dir auch nicht unterstellen. Sorry wenns so rüberkam. :oops:

Mein Problem ist übrigens gestern gelöst worden.
Jetzt vibriert die Maschine auch nicht mehr so stark. :mrgreen:
Wie sich rausstellte war die Maschine nicht tiefer gelegt (wie vom Händler damals beim Kauf vermutet weil ich so gut mit den Füssen auf den Boden kam) sondern das Federbein war so weit runtergelassen worden, also viel zu weich eingestellt, dass die Vorbesitzerin mit den Füssen auf den Boden kam.
Wurde gestern behoben und nun ist das Fahrwerk der Maschine auch viel stabiler und es fährt sich gleich viel besser.
Vielen Dank für all die Hinweise und Tipps.
Bin nun nur heilfroh das die Lösung zu meinem Problem im Grunde so ein simples war.
Ralf und Jupp hatten also den richtigen Riecher. thx.gif

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Re: Dogge im Auge

Beitrag von WullDee » Freitag 17. Juni 2016, 18:27

Lass dir die Fahrwerksgeometrie trotzdem noch einmal richtig einstellen.
Der Ralf hat's da echt drauf!
Meine Dicke habe ich auch regelmäßig auf die Rasten gebracht, nach seiner Einstellung gehörte das dann der Vergangenheit an.
Na ja, bis zu der Dolomitentour dieses Jahr - da hat's dann auch hin und wieder mal ein bisschen geschrabbelt.

Will damit sagen:
Bringt nix, wenn der Freundliche dir das Federbein wieder auf irgendeine Position hochgeschraubt hat.
Sollte schon ausgemessen und vernünftig gemacht werden.
Die linke Hand zum Gruß,
Waldi

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Re: Dogge im Auge

Beitrag von MacFraser » Sonntag 3. Juli 2016, 20:55

@WullDee: Wird gemacht. 
Bin gerade ein bißchen am anlesen und gucken welche Einstellung mir am besten gefällt.

Der Freundliche hat auch irgendwas von Spannung und Gradzahlen und ähnlichem erzählt und was normal wäre etc.
Aber wenn ich ehrlich bin habe ich nur einen Teil von dem verstanden was er mir sagen wollte.

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Re: Dogge im Auge

Beitrag von MacFraser » Montag 25. Juli 2016, 09:10

Moin moin,

ich habe mal wieder ne Frage. 
Und zwar bin ich gerade am überlegen wie ich die Dogge besser schütze.
Ich habe gesehen es gibt eine einfache Lösung mit nachrüstbaren Sturzpads oder einen Motorbügel.
Wer hat sowas und kann mir da eventuell weiterhelfen?
Bei den Sturpads bin ich etwas skeptisch ob die was bringen weil die soweit oben angebracht sind und auch relativ klein.
Ob die auch die unteren Teile der Maschine schützen?
Ich tendiere im moment eher zu nem Motorschutzbügel.

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gv66
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Re: Dogge im Auge

Beitrag von gv66 » Montag 25. Juli 2016, 09:41

Moin Moin
Ich habe ja schon die ein oder andere Maschine wieder aufgebaut.
Die meisten Stürze sind auf die linke Seite, warum auch immer.
Dort wird der Motordeckel sehr gut durch den dicken Sandrodeckel
geschützt. Die oben angebrachten Sturzpads schützen den Tank, allerdings
auch nur bei einem Umfaller oder aus geringer Geschwindigkeit.
Wenns richtig kracht helfen die auch nicht. Oft ist der Tank dann durch
die Pads seitlich schön heile geblieben aber dafür sind die Schalterarmaturen
oben im Tank eingeschlagen.
Ich denke die Sturzpads und der Sandrodeckel sind absolut empfehlenswert.
Die hässlichen Bügel würde ich mir sparen, denn helfen tun die auch nur bei
einem Abflug bei geringer Geschwindigkeit.
Gruß Guido

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Re: Dogge im Auge

Beitrag von MacFraser » Montag 25. Juli 2016, 10:05

@Guido: Und die Umfaller auf der linken Seite kann ich bestätigen.
Hab meine Dogge am Wochenende versucht den Berg runter zu schubsen aus Versehen... :huh:
War natürlich die linke Seite wo sie umgefallen ist. Ich glaube bei der Hitze sollte ich kein Motorrad fahren ich mache komische Sachen.
Motordeckel ist etwas angeschrammt und der Kupplungshebel ist natürlich auch mal wieder draufgegangen. :oops:
So langsam kann ich die echt im Bulk bestellen.
Okay der Motorbügel ist nicht der hübscheste aber wenn ich ehrlich bin trau ich den Pads nicht so ganz.
Obwohl wenn die Maschine mit dem Motorschutzbügel umfällt drückt es auch die Schaltamaturen wieder in den Tank?!
Was ist den ein Sandrodeckel?

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